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Der Schandpfahl

Der virtuelle Schandpfahl

Der Pranger, Schandpfahl oder Kaak war ein Strafwerkzeug in Form einer Säule, eines Holzpfostens oder einer Plattform, an denen ein Bestrafter gefesselt und öffentlich vorgeführt wurde. Zunächst Folter-Werkzeug und Stätte der Prügelstrafe (Stäupen), erlangten Pranger ab dem 13. Jahrhundert weite Verbreitung zur Vollstreckung von Ehrenstrafen. Der Pranger diente den Städten auch als äußeres Zeichen der Gerichtsbarkeit.Die Strafe bestand vor allem in der öffentlichen Schande, welche der Verurteilte zu erdulden hatte und die vielfach ein „normales“ Weiterleben in der Gemeinschaft unmöglich machte oder sehr erschwerte. Auch war der Bestrafte den Schmähungen der Passanten ausgesetzt, die für ihn nicht ungefährlich waren. Auch das Bewerfen der betroffenen Person mit Gegenständen und das Prügeln (niederdeutsch "kaakstreeken", Streek = Streich und entsprechend dänisch "kagstryge") waren üblich. In vielen Städten (z. B. Lübeck) war es jedoch untersagt, mit festen Gegenständen nach der Person im Pranger (hier als Kaak bezeichnet) zu werfen. Quelle: Wikipedia

Nicht nur zum Schutz in Kriegszeiten haben sich so viele deutsche Städte zur Zeit des Faustrechts mit Mauern und Toren versehen, sondern auch, um das schlimmste herumziehende Gesindel einigermaßen fernzuhalten, das besonders in Zeiten der Unordnung eine furchtbare Landplage sein konnte. Der Kampf gegen wirkliche und eingebildete Missstände wurde dabei mit derbrohen Mitteln geführt. Dass auch sehr trüber Erscheinungen damit unterliefen, zeigen die H e x e v e r b r e n n u n g e n, die auch in unserer Heimat, z. B. in Lemgo und in der Rintelner Gegend eine traurige Rolle gespielt haben. Aber selbst bis in die Zeiten unserer Urgroßväter haben sich in der mehr und mehr gerecht werdenden Gerichtsbarkeit Formen erhalten, die nicht von großem Zartbesaitetsein zeugen, wie die folgenden Vorkommnisse aus Polle zeigen werden. Quelle: Wikipedia









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